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Die Macht der Gedanken


Wir alle denken. Manche von uns sind sogar wahre Denker, die jeden Stein denkend umdrehen und betrachtend über seine Bedeutung nachsinnen.







Andere denken vielleicht nicht weniger, aber primär unbewusst: ihre Gedanken rauschen.

Alle aber sind wir den ganzen Tag über voller Gedanken und sogar nachts ist unser Gehirn aktiv.


Unsere Gedanken beeinflussen unsere Lebensführung und unser Wohlbefinden.

Die Macht, die sie über unsere seelische Befindlichkeit oder über das Maß unserer Zufriedenheit haben, ist erstaunlich.


Doch nicht nur wirken unsere Gedanken auf unsere Psyche ein, sondern auch auf unsere körperliche Verfassung. Wenn wir uns beispielsweise überfordert fühlen, setzen uns Gedanken wie „Das schaffe ich nie!“ noch mehr unter Druck. Stress- oder Angstgedanken können den Blutdruck erhöhen, uns zum Schwitzen bringen, uns zittern lassen oder sogar dazu führen, dass uns übel wird.


Unsere Gedanken machen etwas mit uns. Sie sind da, ob wir wollen oder nicht. Wir können sie nicht abschalten, aber wir können sie führen.




Wie geht man mit seinen Gedanken am Besten um,

wenn man feststellt, dass man zu viele, zu laute oder zu verrückte von ihnen hat?

Hier ein paar Tipps, die mir helfen:


  1. Du bist nicht deine Gedanken und sie sind nicht du. In unserem Gehirn gibt es Vorgänge, die bis heute unerklärlich sind und deren Ursprünge von unzähligen Faktoren abhängen, die man nicht alle selbst beeinflussen kann. Das bedeutet nicht, dass du dein Denken nicht trainieren könntest. Aber wir alle werden weiterhin von merkwürdigen, abstrusen oder destruktiven Gedanken überrascht werden, die wir eigentlich gar nicht denken wollen. Du bist nicht für jeden deiner Gedanken verantwortlich und musst dich deshalb auch nicht für jeden Gedanken verantworten.

  2. Nimm dich und deine Gedanken nicht zu wichtig. Weil wir in der kleinen Welt unseres Seins mit unserer begrenzten Wahrnehmung quasi eingeschlossen sind, müssen wir uns immer wieder bewußt machen, dass andere Menschen eine Erlebnisrealität haben, die von der unsrigen abweicht. Unsere Gedanken und unsere Situationsbeurteilungen sind gar nicht so selten falsch. Wir brauchen die Überlegungen anderer als Ergänzung unserer eigenen Gedanken.

  3. Gedanken kommen und gehen. Wer sich anstrengt, bestimmte Gedanken zu vermeiden, der stellt fest, dass sie umso öfter auftauchen. Dann kann es zu einer Verkrampfung im Denken kommen. Besser ist, Gedanken wie Schiffe zu betrachten, die auf dem Fluss unseres Denkens  an uns vorbeiziehen. Manchmal sind wunderbare Dreimaster dabei, aber es gibt auch rostige, stinkende und lärmende Dieselkutter, die laut um deine Aufmerksamkeit buhlen. Doch für sie gilt: Auch sie ziehen vorbei.

  4. Glaube nicht alles, was du denkst. Es lohnt sich, über seine Gedanken nachzudenken. Dabei bestimmst du, ob du sie dir zu Eigen machen und wie viel Glauben du ihnen schenken möchtest. Sie besitzen dich nicht, sondern du entscheidest darüber, welchen Wert du ihnen beimessen möchtest. Nochmal: Komische Gedanken zu haben bedeutet nicht, dass du komisch bist.



In einem meiner schon älteren Lieder gibt es die folgende Textzeile:


„Du stillst den Sturm meiner Gedanken, glättest die Wogen meiner Furcht".

Diese Aussage weisst auf den hin, der uns dabei helfen kann, die Lautstärke und die Fließrichtung unserer Gedanken auf ein gutes Maß zu bringen und in eine gute Richtung zu lenken: Gott.


„Lasst euch in eurem Denken verändern und euch innerlich ganz neu ausrichten.“ schreibt Paulus in Epheser 4,23


Eine gute Woche wünsche ich dir. Rainer

#rainersmondayimpulse

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