top of page

„Ich zähle täglich meine Sorgen…“

„…denn ich sorg’ mich sehr…“



In den vergangenen Tagen war ich wieder einmal bei meiner Mutter zu Besuch, die einige hundert Kilometer von mir entfernt lebt. Wenn ich dort bin, veranstalte ich Abends manchmal ein sogenanntes „Schlager-Raten“ mit ihr.

Als Kind gehörte die „Hitparade“ und an Sonntagen der Nachmittagsfilm bei Kaffee und Kuchen zum festen Wochenablauf. Deshalb kann ich bei den Schlagern der 60er und 70er ziemlich gut mithalten, wenn es darum geht, möglichst nach den ersten Tönen den Namen des Sängers oder der Sängerin zu erraten.


Als ich über den aktuellen Blog nachdachte, kam ich auf das Thema „Sorgen“ und darüber wiederum auf Peter Alexanders Hit, dessen Titel mir als Überschrift dieses Beitrags dient.


Sorgen sind ein Thema das die meisten Menschen in ihrem Leben immer wieder, mal stärker, mal schwächer beschäftigt.

Ein „sorgloses Leben“ zu führen ist die Traumvorstellung eines idealen Lebens.

Ich glaube persönlich nicht, dass es so etwas gibt. Selbst wenn die finanziellen Mittel in ausreichendem Maße vorhanden sind und man sich „alles“ kaufen kann, bleiben doch noch genügend Lebensbereiche übrig, in denen es zu Entwicklungen kommen kann, die Sorgen in uns wecken.

Von Jesus sind mehrere Aussagen zum Thema „Sorgen“ überliefert und auch die Apostel Paulus und Petrus schreiben in ihren Briefen einiges dazu. Immer wieder wird zum Ausdruck gebracht: „Sorgen sind nichts unnatürliches“. Zugleich aber erinnert uns Jesus auf seine typische Art daran, dass sich Sorgen zu machen keine positiven Auswirkungen hat. Vielleicht würde er heute sagen: „Sorgen machen bringt nichts“. Damals sagte er:


„Und wenn ihr euch noch so viel sorgt, könnt ihr doch euer Leben um keinen Augenblick verlängern.“ Matthäus 6,27

Ich weiß zwar nicht, wie ich es schaffen könnte, alle meine Sorgen auf einmal und für immer loszuwerden, aber eines habe ich in meinem Leben gelernt: Mir haben Sorgen immer nur schlechte Tage gebracht. Sie haben meine Ängste größer und mein Vertrauen kleiner werden lassen. Manche Besorgnis hat sich zwar als wahr erwiesen, denn manch negative Befürchtungen sind auch eingetreten - aber geholfen hat die Sorge im Vorfeld trotzdem nicht.


Eine gute Strategie im Umgang mit Sorgen ist die, sich an Phasen aus der eigenen Vergangenheit und an die Worte Jesu über das kräftezehrende und erfolglose Sorgen zu erinnern. Und zu versuchen - wie Petrus es empfiehlt - die Sorgen auf Gott zu werfen und dann „sorgsam“ mit den entsprechenden Entwicklungen oder Befürchtungen umzugehen: Was man selbst tun kann, tut man. Was man nicht ändern kann, legt man in Gottes Hand, denn er sagt: „Ich sorge für dich“. Das hilft.


Deshalb wünsche ich dir eine Woche, in der du das „Werfen“ deiner Sorgen auf Gott lernst und so ein entspannteres Leben führen kannst.


Alles Liebe. Rainer


64 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Bewegte Beweger

Alles klar?

Manchmal

Comments


bottom of page