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Nights of Hope


Von Donnerstag letzter Woche bis einschließlich gestern Abend fanden in Freiburg die so genannten „Nights of Hope“ statt.








Hinter dem Namen standen evangelistische Großveranstaltungen unter freiem Himmel, an denen einige Freiburger Gemeinden und christliche Werke aktiv beteiligt waren, die aber maßgeblich von einem Team von „Reviving the World“ geplant und umgesetzt wurden.


Monatelange Planung und viel Gebet ging diesen Veranstaltungen voraus, die in der kirchlichen Landschaft nicht ganz ohne Skepsis gesehen wurde:


„Braucht es heute nicht ein anderes Format als Bühnenprediger, die in schlichten Worten, gepaart mit großer Leidenschaft die Botschaft vom stellvertretenden Sühnetod Jesu predigen? Kann man heute überhaupt noch von Sünde sprechen? Ist das noch „anschlussfähig“? Muss man die Menschen in der Postmoderne nicht anders abholen?“

Solche und ähnliche Fragen standen im Raum.


Ich staunte, als ich über die vier Tage beobachten konnte, WIE positiv die anwesenden Menschen auf die Verkündigungen reagierten. Mehrere hundert junge und ältere Personen haben sich vor meinen Augen zum ersten Mal in ihrem Leben für ein Leben mit Gott entschieden und wurden direkt mit lokalen Kirchengemeinden in Kontakt gebracht, wo sie lernen werden was es ganz praktisch bedeutet, Jesus im Alltag nachzufolgen. Das habe ich in meiner Stadt noch niemals zuvor gesehen. Es ist durchaus ein wenig beschämend, wie Kritik und Sorge durch Frucht zur Seite gewischt wurden.


Ja, manches bei den Nights of Hope war mir etwas zu „amerikanisch“, zu „pushy“ und zu kühn formuliert. Aber was wiegt mehr, frage ich mich: Stilfragen und so manche Inhalte oder Menschen, die gerettet werden?


Sie funktioniert entgegen vieler Unkenrufe noch: die alte Art, das Evangelium zu verkündigen. Das, was die Menschen dabei wohl am meisten anspricht, sind persönliche Beispiele von echten, tiefgreifenden und anhaltenden Lebensveränderungen. Das schenkt den Menschen Hoffnung und gibt vielen Mut, selbst den Schritt in die Nachfolge Jesu zu tun - so habe ich es beobachten können.


Mich haben die „Nights of Hope“ ermutigt. Ich kann nur hoffen, dass es im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben wird. Das Potenzial ist bei Weitem nicht ausgeschöpft worden. Ich wünsche mir von Herzen, dass diejenigen, die 2023 kritisch-distanziert geblieben sind in 2024 voller Begeisterung dabei sein werden.


Alles Liebe. Rainer


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