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Glauben?!



Wenn ich vor einer Herausforderung stehe, die mich zu überwältigen droht und deren Lösung ich nicht aus eigener Kraft herbeiführen kann, habe ich die Wahl:

Ich kann mich aufregen, mir Sorgen machen, ängstlich werden oder den Mut verlieren. Alle diese Reaktionen sind naheliegend und mir nicht unbekannt.


Aber im Rückblick auf mein bisheriges Leben stelle ich fest, dass Sorgen und Ängste nur eines bewirken: Sie lähmen.


Um jedoch begründeterweise Sorgen, Ängste, Wut oder das Gefühl der Hilflosigkeit loslassen zu können, reicht es nicht einfach aus, so zu tun als würde schon alles gut ausgehen. Es braucht dazu einen tragfähigen Grund.


An der Stelle kommt der Glaube ins Spiel. Er ändert viel. Vielleicht verändert sich die unangenehme oder unerträgliche Situation nicht, aber meine Perspektive ändert sich und ich gewinne die Kraft, durchzuhalten.

Das Vertrauen darauf, dass Jesus bei mir ist, verhilft mir zu einem spürbaren Frieden und sogar zum Gefühl der Geborgenheit.


Berechtigterweise kann man fragen, ob es sich dabei nicht eher um positives Denken oder schlicht Verdrängung handelt. Das ist eine gute Frage. Meine Antwort hört sich so an:


Ich bin überzeugt, dass Glaube und Vertrauen dasselbe ist. Zu vertrauen, entlastet ungemein.

Aber: Vertrauen ist etwas, dass einen Bezug braucht und sich auf Erfahrung stützt.

Mein Bezug ist eine Person, nämlich Jesus. Meine Erfahrung sagt mir, dass er mich nie hat fallen lassen. Zudem hilft mir die Zuverlässigkeit der Augenzeugenberichte - der Evangelien. Ich habe Grund zu glauben / zu vertrauen - und du auch.


Ich wünsche dir eine Woche, in der deine Sorgen kleiner und dein Vertrauen größer wird.


Alles Liebe. Rainer


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