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Allein.


Ich habe in meinem Leben schon so einige Herausforderungen überstanden.



Nicht immer war ich siegreich, ich habe Verluste erlitten, habe innerlich gelitten und wusste so manches Mal nicht mehr weiter.

Zum Glück waren immer Freunde für mich da, so gesehen war ich in Zeiten der Überforderung nicht alleine. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich darf ein tragfähiges Netz von Freunden haben, die sich für mich einsetzen und mich unterstützen, wenn ich einmal nicht mehr weiter weiß oder kann. Es sind Freunde, die sogar dann Freunde bleiben, wenn sie einen Blick in meine Abgründe geworfen haben.

Aber: Nachts, wenn alle Freunde schlafen, bin ich allein, genau wie jeder Mensch.


Was machen wir dann, wenn Sorgen oder Ängste uns überwältigen wollen und wir nicht einfach jemanden anrufen können? Das geht vielleicht sogar ein paar Mal, aber nicht oft.

Ich habe gelernt, dass sich in solchen Momenten zeigt, ob wir Jesus nah sind. Er hat gesagt, dass er uns niemals alleine lässt, aber vertrauen wir darauf wirklich?

In der Regel fühlt es sich nämlich einfacher für uns an, wenn wir ein sichtbares Gegenüber, einen Freund aus Fleisch und Blut um uns haben, der uns tröstet, uns neuen Mut zuspricht und uns in den Arm nimmt. Doch er oder sie können nicht rund um die Uhr bei uns sein.


Deshalb ist es so wichtig, dass wir lernen, eine gute Beziehung zu Jesus pflegen, wenn es uns gut geht. Das Einüben der Nähe zu ihm in unserem Alltag zahlt sich dann aus, wenn es uns schlecht geht. Wenn wir gelernt haben, ihm in allen Lebensumständen nah zu sein, wird es uns auch leichter fallen seine Nähe zu spüren und an seine Gegenwart zu glauben, wenn wir ganz allein sind.


Jesus ist der nahe Gott. Ich wünsche dir, dass du in dieser Woche Zeit dafür findest, Jesus immer wieder nah zu kommen. Mach dir seine Gegenwart bewusst, sprich ihn an und vertraue auf seine Nähe. Das wird dir in der nächsten Herausforderung des Alleinseins helfen. Er ist immer da. Du bist niemals allein.


Alles Liebe. Rainer


#rainermondayimpulse